Langsam geht’s voran: Bundesnetzagentur will im ab April 2018 über Südostlink entscheiden

Der SüdOstlink beschäftigt die Menschen im Kulmbacher Land seit Jahren inzwischen. Die Kulmbacher waren es, die mit ihrem massiven Protest damals in der Stadthalle mit dafür gesorgt haben, dass der Großteil der Stromleitungen unter der Erde verlegt wird.
Jetzt gibt es einen konkreteren Zeitplan.

Im zweiten Quartal 2018 will die Bundesnetzagentur über einen Trassenkorridor für den SüdOstLink entscheiden. Nach wie vor gibt es ja zwei Varianten. Eine streift den Landkreis Kulmbach, die zweite liegt weiter östlich bei Marktredwitz.
Die Bundesnetzagentur hat nach den Worten ihres Präsidenten, Jochen Homann, den Untersuchungsrahmen abgesteckt. Zu klären ist, wie stark Landwirtschaft und Umwelt beeinträchtigt werden, ob man die Stromtrasse entlang der Autobahnen legen könnte und ob man die Trasse des SüdOtLink mit dem so genannten Ostbayernring kombinieren könnte.

Erst wenn all diese Fragen geklärt sind, will sich die Bundesnetzagentur auf eine Trasse festlegen. Aber dann hat die immer noch eine Breite von einigen Kilometern.