Mehr Betten: Kulmbacher Klinikum soll höhere Kapazitäten bekommen

Das Kulmbacher Klinikum bekommt die nächsten acht Jahre ein neues Gesicht. Für 120 Millionen Euro wird in mehreren Bauabschnitten aus- und angebaut, modernisiert und die medizinische Versorgung weiter verbessert.

Wenn schon alles heller, freundlicher und moderner wird, dann braucht das Krankenhaus auch mehr Betten. Schließlich ist die Auslastung jetzt schon an den Grenzen, meinen die Verantwortlichen. Der Kulmbacher Oberbürgermeister war in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Krankenhaus-Zweckverbandes zusammen mit Krankenhausgeschäftsführerin Angermann im Gesundheitsministerium um dort die Lage am Klinikum und die Herausforderungen, vor denen es steht zu verdeutlichen.
Die beiden sind optimistisch, dass das Kulmbacher Klinikum tatsächlich eine höhere Bettenkapazität bekommt.

Machten sich in München gemeinsam stark für das Kulmbacher Klinikum: OB Henry Schramm (rechts) und Geschäftsführerin Brigitte Angermann (zweite von rechts) gemeinsam mit (von links) Regierungsdirektor Dr. Vitus Gamperl, Regierungsdirektor Andreas Klinger sowie Abteilungsleiter Ministerialdirigent Herwig Heide.
Das Gesundheitsministerium stehe dem Antrag aus Kulmbach positiv gegenüber, ist ihr Fazit. Die Bettenzahl solle weiter schrittweise erhöht werden, wenn die Belegung so bleibt – war die Auskunft.