Neue Streifenwagen, mehr Personal und ein Konzept: Polizeigewerkschaft stellt in Bayreuth Forderungen vor

Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert für die Bayerische Polizei ein zukunftsfähiges Personalentwicklungskonzept. Einer, der dafür kämpfen will, ist der neue stellvertretende Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft, Jürgen Köhnlein aus Kulmbach.

Optimierungsbedarf sehen die Gewerkschafter bei der Polizei im Vollzugs- und im Verwaltungsdienst und bei den Angestellten. Viele leisteten höherwertige Arbeit als die, für die sie bezahlt werden. Die Polizei-Fachangestellten müssten als Berufsbild ein Aus- und Fortbildungskonzept bekommen, bei Spezialeinheiten sollten die Altersgrenzen angepasst werden und bei Einsatzzügen der Polizei müsse die vorgegebene Stärke eingehalten werden.
Gleichzeitig fordert die Polizeigewerkschaft auch für Bayern so genannte interaktive Streifenwagen, die bei Fahndungen zum Beispiel die Streckenführung darstellen und benachbarte Streifenwagen anzeigen.
Bei den Neuwahlen sind neben den Kulmbacher Polizisten Köhnlein und Stenglein noch zwei weitere Oberfranken in den Vorstand gewählt worden.