Neues Gutachten: Anwohner in Kulmbach Forstlahm befürchten Hochwasser

Auch wenn die Erweiterung des Kulmbacher Neubaugebiets in Forstlahm-Nord längst beschlossen ist und inzwischen umgesetzt wird, kommt der Streit darum nicht nur Ruhe. Jedenfalls wollen die Anwohner ein Gutachten in Auftrag geben, das die Hochwassergefahr belegen soll.
Im Nordbayerischen Kurier beschreibt Gertrud Schieber diverse Drohgebärden aus dem Kulmbacher Rathaus und auch aus dem Landratsamt. In einem Pressetermin vor Ort hatte das Landratsamt Kulmbach eine verbotene Veranstaltung gesehen und 3.000 Euro Bußgeld angedroht. Dieses Verfahren ist bereits eingestellt.
Der Kulmbacher Oberbürgermeister Schramm und Landrat Söllner weisen Vorwürfe zurück, kritische Bürger sollten eingeschüchtert werden. Eine Drohung, eine Anliegerstraße ins Neubaugebiet von den Anwohnern bezahlen zu lassen, versachlicht der Oberbürgermeister. Sollten die Anwohner mehr Hochwasserschutz fordern, würden die Kosten steigen. Dann greife die allseits gefürchtete Straßenausbaubeitragssatzung – bedeutet, die Anwohner müsste tatsächlich mit zahlen.