Notorischer Straftäter: Kulmbacher Schläger bleibt nach der Haft vielleicht in Psychiatrie

Er war mit einem Stuhl auf einen Bekannten losgegangen und hatte ihn fast totgeprügelt. In dem Prozess gegen den 40-Jährigen Kulmbacher vor dem Landgericht Bayreuth geht es noch um die Frage, ob der Mann nach Absitzen seiner Haftstrafe wegen versuchten Totschlags dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden soll. Am Montagvormittag ging es vor Gericht um die bisherige Straftäter-Laufbahn des Mannes. In knapp 25 Jahren hatte der Angeklagte 14 Vorstrafen gesammelt. 1993 war der gebürtige Tadschike nach Deutschland gekommen und knapp drei Jahre später das erste Mal wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Zu seinem Straftatenkatalog gehören auch Beleidigung, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahl, fahrlässiger Vollrausch und auch sexuelle Nötigung. Jetzt geht es darum den Mann dauerhaft einzusperren.