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Oberpfalz setzt bei afrikanischer Schweinepest auf Vorsorge

Regensburg (dpa/lby) – Nachdem im Juni erste Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Tschechien festgestellt worden sind, setzt die Regierung der Oberpfalz auf Prävention. Vertreter der Regierung, des Bayerischen Bauernverbandes, des Bayerischen Jagdverbandes und der Unteren Jagdbehörden einigten sich laut Mitteilung vom Donnerstag bei einer Besprechung in Regensburg darauf, alle Maßnahmen auszuschöpfen, um ein Ausbreiten der Tierseuche zu verhindern. So soll bayernweit die Überwachung intensiviert werden. Verendete und kranke, erlegte Wildschweine sollten untersucht werden. Wichtig sei auch, den Schwarzwildbestand zu reduzieren.

Gerade Landwirte mit Schweinehaltung sähen sich im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in ihrer Existenz bedroht, hieß es. Eine Ansteckungsgefahr für den Menschen bestehe nicht.