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Pfandbriefbank blickt vorsichtig auf das kommende Jahr

München (dpa/lby) – Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) stellt sich auf ein schwierigeres Geschäft im kommenden Jahr ein. «Wir gehen davon aus, dass die Märkte herausfordernd bleiben», teilte die Bank am Montag in München mit. Deswegen stellte Pfandbriefbank-Chef Andreas Arndt eine «vorsichtige» Ergebnisplanung für 2018 in Aussicht. Zahlen nannte er nicht.

Die Pfandbriefbank war 2009 aus der notverstaatlichten Hypo Real Estate hervorgegangen, Hauptaktionär ist mit einem Fünftel der Anteile nach wie vor der Bund. Hauptgeschäft ist die Finanzierung von Gewerbeimmobilien, daneben gibt die Bank auch Kredite für öffentliche Investitionen. Vorstandschef Arndt klagt seit längerem über den scharfen Wettbewerb in der Branche.

Für das laufende Jahr erwartet die Pfandbriefbank nach einem gutem Ergebnis im dritten Quartal 195 bis 200 Millionen operativen Gewinn, das sind 30 bis 50 Millionen mehr als noch zu Jahresbeginn erwartet. «Die ersten neun Monate sind gut gelaufen», sagte Arndt. Von Januar bis Ende September verdiente die Pfandbriefbank netto 126 Millionen Euro.

An die 187 Millionen Euro aus dem dritten Quartal 2016 kommt dies aber nicht heran – damals hatte ein Sonderertrag aus der Einigung um die Schulden der einstigen Kärntner Skandalbank Hypo Alpe Adria das Ergebnis massiv nach oben getrieben.