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Politischer Gillamoos: Aiwanger kritisiert große Koalition

Abensberg (dpa/lby) – Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (FW), hat am Montag auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, das Land an die Wand zu fahren. «CSU und SPD tragen die Amokfahrt mit», sagte Aiwanger. Unter anderem sprach er sich gegen einen Familiennachzug von Flüchtlingen aus. Die jungen Männer müssten heimgehen, um ihre Länder wieder aufzubauen, so Aiwanger.

Auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kam nicht ohne Kritik von Aiwanger davon: «Wenn Schulz jetzt plötzlich den EU-Beitritt der Türkei ablehnt, dann frage ich mich, warum er das die letzten fünf Jahre als EU-Parlamentspräsident nicht getan hat.»