Pressekonferenz zum Busunglück: Staatsanwaltschaft spricht von „Verkettung tragischer Umstände“

Eine Unaufmerksamkeit des Busfahrers hat den fatalen Unfall Anfang Juli auf der A9 im Kreis Hof ausgelöst. Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Staatsanwalt Götz sprach von einer „Verkettung mehrerer tragischer Umstände“. Der Bus war auf der rechten Spur im stockenden Verkehr auf den Lastwagen aufgefahren. Der vordere, linke Bereich des Busses wurde nach hinten verschoben. Dort lagen Tanks, die Elektronik und die Batterie. Es kam zu Kurzschlüssen, der Drucklufttank platzte auf, das wirkte als Brandbeschleuniger. 18 Menschen überlebten das Unglück nicht. 30 konnten sich – zum Teil schwer verletzt – nach draußen retten. Wie die Ermittlungen ergeben haben, half ihnen dabei der zweite Busfahrer. Der Verursacher war am Steuer eingeklemmt und war nicht mehr handlungsfähig. Zwei der Verletzten sind noch im Krankenhaus.