© Stefan Sauer

Princeton und Greifswald: Fusionskooperation geht weiter

Greifswald/Garching (dpa/mv) – Die Forschungskooperation zwischen deutschen und amerikanischen Fusionsforschern geht weiter. Nach einer turnusgemäßen und mit Bestnote bestandenen Überprüfung der gemeinsamen Arbeit hat die Max-Planck-Gesellschaft eine weitere Förderung des «Max-Planck-Princeton Center for Plasma Physics» beschlossen, wie das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik am Donnerstag mitteilte. Partner des Zentrums sind auf Seite der Fusionsforschung das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching und Greifswald (IPP) sowie das Princeton Plasma Physics Laboratory (PPPL) in den USA.  

Im Zentrum der Forschung standen bislang die Sonnenwind-Plasmen und die Untersuchung von magnetischen Feldlinien. Zudem konnten die Forscher neue Computercodes entwickeln, um magnetische Gleichgewichte schneller berechnen zu können. Damit verkürzten sich Gleichgewichtsrechnungen für die komplexen Magnetfelder künftiger Stellarator-Fusionsanlagen von Monaten auf wenige Minuten.