Protest gegen die Gleichstromtrasse: Bauern treffen sich mit Landräten aus Hof und Wunsiedel

Die Bundesnetzagentur hat berechnet: In Sachsen-Anhalt gibt es Strom im Überfluss, in Landshut fehlt er, dort gibt es viele Industriebetriebe, die energie-intensiv arbeiten. Die Lösung: Eine Gleichstromtrasse – mitten durch Oberfranken. Immer wieder gibt es deswegen Protest, auch nachdem die Trasse komplett unter die Erde gelegt werden soll.
Heute treffen sich Bauern aus Frankenwald und Fichtelgebirge mit den Landräten aus Hof und Wunsiedel. Die Bauern protestieren gegen die geplante Gleichstromtrassen. Sie befürchten eine 40 Meter breite unnutzbare Schneise auf ihren Feldern mit wirtschaftliche Einbußen und einen hohen Waldverlust. Einerseits durch Kahlschlag für die Trasse, andererseits durch Windbruch entlang der Trasse.