Prozess um Brandstiftung beim Kulmbacher BRK: Angeklagter bestreitet Vorwürfe

Die mysteriösern Brände beim BRK in Kulmbach sind jetzt fast ein Jahr her. Vor dem Landgericht in Bayreuth ist man im Prozess gegen den mutmaßlichen Täter aus Sachsen Anhalt gestern nicht viel weiter gekommen.
Der 35-Jährige Angeklagte bestreitet, die Brände gelegt zu haben. Bisher sprechen einige Indizien gegen ihn, zum Beispiel dass es immer dort gebrannt hat, wo der wegen Brandstiftung vorbestrafte Mann gerade gewohnter hat.
Zwei Zeugen haben den Angeklagten gestern vor Gericht entlastet, zum Tatzeitpunkt sei er mit ihnen unterwegs gewesen. Allerdings sollen sich die Zeugen vor Gericht laut BR in Widersprüche verstrickt haben.

Ein Sachverständiger hat gestern bestätigt, dass Material aus der Wohnung des Angeklagten mit einem Stoff vom Brandort übereinstimmt, der wohl zur Brandlegung verwendet worden war.
Am Montag wird das verfahren fortgesetzt.