Prozess um geplantes Attentat: Lehrerin und Psychologe sagten aus

Vor dem Landgericht in Bayreuth ist heute der Prozess gegen einen 19-jährigen mutmaßlichen Attentäter fortgesetzt worden. Am Vormittag kamen eine Lehrerin und der Psychologe der JVA Stadelheim, in der der Angeklagte inhaftiert ist, zu Wort. Beide waren der Ansicht, dass das, was in der Anklageschrift steht, nicht zu dem Syrer passe. Die Zeugen beschrieben ihn als netten, wissbegierigen jungen Mann. Der Gefängnispsychologe sagte vor Gericht, der Angeklagte wirke wie ein kleiner verschreckter Junge. Seine „Nettigkeit“ und die Hinrichtungsvideos, die die Ermittler seinem Handy gefunden hatten, seien Gegensätze, die nicht zusammenpassten. Der Mann wird verdächtigt, von Pegnitz aus einen Terroranschlag geplant zu haben