Rechtfertigung und Mahnung: Bamberger CSU-Stadtrat reagiert auf Sandkerwa-Kritik

Seine Beschreibung der Besucher der Bamberger Sandkerwa hat dem CSU-Fraktionschef im Bamberger, Helmut Müller, einige Schelte eingebracht und in der Domstadt eine heftige Diskussionen ausgelöst. Jetzt  meldet sich Müller selbst zu Wort: In einem Schreiben erklärt Müller, er habe dies getan, um gezielt auf unerfreuliche Nebeneffekte wie Kampftrinken, Pöbeleien und Wild-Urinieren hinzuweisen. Diese negativen Begleiterscheinungen kritisierten viele Bamberger zu Recht. Seine Wortwahl sei offensichtlich zu überspitzt gewesen. Wenn sich Besucher der Sandkerwa dadurch angegriffen fühlten, dann bedauere er dies, so Müller. Müller bleibt dabei, die Sandkerwa sei in den letzten Jahren aus dem Ruder gelaufen. Er wünsche sich eine Rückkehr zur traditionellen Distriktkirchweih.