Schlussgutachten im Fall Peggy: DNA von Uwe Böhnhardt kam nicht durch Werkzeug an den Leichenfundort

Im Mordfall um Peggy Knobloch aus Lichtenberg haben die Beamten nicht klären können, wie die DNA des NSU Mannes Uwe Böhnhardt an den Fundort des Kindes gekommen ist. Das teilt die Polizei in ihrem Schlussgutachten mit. Mittlerweile seien sich Polizei und Staatsanwaltschaft sicher, dass Böhnhardt und der NSU nichts mit Peggys Verschwinden vor 16 Jahren zu tun hatten. Die Spuren von Böhnhardt seien demnach erst bei den Ermittlungen an den Fundort gekommen. Aber die Geräte der Tatortkommission aus Thüringen, die in beiden Fällen im Einsatz waren, waren es nicht. Vor rund einem Jahr hatte die Polizei Hoffnung, nach dem Fund der DNA auf eine heiße Spur zu kommen. Die fehlt jetzt nach wie vor und das Rätsel bleibt, wie die Spuren von Uwe Böhnhardt an den Fundort von Peggys sterblichen Überresten kommen konnten. Die Ermittlungen der SOKO Peggy und der Staatsanwaltschaft dauern an.