Schnelle Elektrifizierung gefordert: Interessengemeinschaft beharrt auf Ausbau der Oberfrnaken-Achse

Die so genannte Oberfrankenachse soll in den Bundesverkehrswegeplan und das bitte schnell. Das ist das Ziel einer Resolution, die inzwischen 60 Politiker und Vertreter von Institutionen aus Oberfranken unterschrieben haben. Ihnen geht’s um die Bahnschienen von Bamberg und Coburg über Lichtenfels und Kulmbach nach Bayreuth und Hof. Die sollen elektrifiziert werden.
Im April ist dafür eigens eine Interessengemeinschaft mit dem Namen „Elektrifizierung Oberfranken-Achse“ gegründet worden. Ihr gehören die Regierungspräsidentin, die Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister der Anrainerkommunen an.

Aus dem Verkehrsministerium hat die Interessengemeinschaft jetzt die Antwort erhalten, dass es noch Monaten dauern werde, bis geprüft sei, ob die Elektrifizierung der Bahnstrecke durch Oberfranken in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans kommt – also in absehbarer Zeit umgesetzt werden kann. Die Interessengemeinschaft will das so nicht hinnehmen. Sie macht deutlich: Die Elektrifizierung der Schienen auf der Ost-West-Achse sei ein wichtiges Zukunftsprojekt für ganz Oberfranken, wegen des stark steigenden Verkehrs, der von Berlin nach München durch Oberfranken fließt.