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Ski-Freestylerin Zimmermann: Olympia weiter fraglich

München (dpa) – Die deutsche Ski-Freestylerin Lisa Zimmermann muss weiter auf ihr Comeback warten und kommt daher in immer größere Zeitnot wegen Olympia. Ihren Kreuz- und Innenbandriss vom Februar hatte die 21-Jährige ohne Operation behandelt, kann daher aber aktuell noch nicht trainieren. «Der Heilungsprozess läuft gut, alle sind mit dem Knie zufrieden. Mir wäre es natürlich lieber, wenn alles schneller geht, aber bis zum ersten Schneekontakt wird es bestimmt noch einen Monat dauern», sagte sie der Münchner «tz» (Freitag).

Die Slopestyle-Weltmeisterin von 2015 und Big-Air-Siegerin bei den X-Games 2017 berichtete: «Joggen geht wieder, ich habe dabei keine Schmerzen, das war ein wichtiger Schritt. Wobei, richtig Joggen kann man es noch nicht nennen, ich gehe viel dazwischen.»

Die Nürnbergerin ist eine der Gold-Favoritinnen bei den Winterspielen in Pyeongchang. Allerdings sind eine Genesung für den Saisonhöhepunkt und eine sportliche Qualifikation für Südkorea nicht gesichert. «In der Theorie geht es sich mit Olympia aus», sagte sie, «aber gerade war ich ein paar Tage krank, das verzögert das Aufbautraining.»

Außerdem meinte sie: «Wenn ich nicht rechtzeitig fit werden sollte, ist es zwar super schade, aber es geht für mich keine Welt unter. Ich kann mich in meinem Leben auch anders beschäftigen und plane beispielsweise mit Sponsoren ein Filmprojekt, auf das ich mich mit mehr Zeit vorbereiten würde.»