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SPD ehrt Andrea Nahles mit Wilhelm-Hoegner-Preis

München (dpa/lby) – Die SPD-Landtagsfraktion hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) mit dem Wilhelm-Hoegner-Preis geehrt. Fraktionschef Markus Rinderspacher würdigte damit die Verdienste der Ministerin für die Einführung des Mindestlohns, das Verbot des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen sowie die Stärkung der Tarifbindung, wie die Fraktion am Sonntag mitteilte.

Rinderspacher überreichte die Auszeichnung am Samstag im Technikum in München. «Andrea Nahles hat für mehr Gerechtigkeit auf dem deutschen und bayerischen Arbeitsmarkt gesorgt», sagte er. Rinderspacher verwies auf die bayerische Verfassung, die in Artikel 169 den Mindestlohn vorsieht. Es habe fast 70 Jahre gedauert, bis der Mindestlohn am 1. Januar 2015 Wirklichkeit geworden sei. Daher komme Nahles ein wahrhaft historisches Verdienst zu.

Der Preis wurde 1988 anlässlich Wilhelm Hoegners 100. Geburtstags von der SPD-Landtagsfraktion gestiftet. Er wird seitdem jährlich an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise um den Erhalt und die Sicherung der Freiheits- und Bürgerrechte im Sinne Wilhelm Hoegners verdient gemacht haben.