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Star-Dirigent Kent Nagano ist schon auf Eisbachwelle gesurft

München (dpa/lby) – Der US-amerikanische Star-Dirigent Kent Nagano (66) hat als leidenschaftlicher Surfer auch schon einmal die berühmte Eisbachwelle in der Münchner Innenstadt geritten. «Es hat Spaß gemacht, aber es ist ein völlig anderes Gefühl als beim Wellenreiten im Pazifik», sagte der Leiter der Hamburgischen Staatsoper der «Süddeutschen Zeitung» (Donnerstag).

An der kalifornischen Pazifikküste, an der er als Sohn japanischer Einwanderer aufgewachsen ist, sei die Welle ein Symbol für das Leben. «Sie wird irgendwo geboren, hat einen Höhepunkt voller Energie und Leben, bevor sie am Strand erstirbt.» Surfen ist für den Dirigenten deswegen «wie ein Dialog mit dem Leben». Anders sei das bei der Münchner Eisbachwelle, weil sie künstlich erzeugt ist: «Sie bewegt sich nicht», so Nagano.