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Streif-Sieger Dreßen euphorisch vor Heim-Rennen

Garmisch-Partenkirchen (dpa) – Nach seinem sensationellen Sieg von Kitzbühel will Thomas Dreßen die Euphorie auch in das Heim-Rennen in Garmisch-Partenkirchen mitnehmen. «Es gibt nichts Schöneres, als daheim einen Weltcup zu fahren», sagte der Skirennfahrer nach dem ersten Abfahrtstraining auf der Kandahar-Strecke, die nur gut eine halbe Autostunde von Mittenwald entfernt ist, wo er aufwuchs.

Beim Training zeigte der 24-Jährige am Donnerstag eine ansprechende Leistung und fuhr die siebtbeste Zeit, wobei der noch vor ihm gelandete Schweizer Weltmeister Beat Feuz wegen eines Torfehlers womöglich nicht in die Wertung kommt. «Das war eine gute Fahrt für mich und für das erste Training», resümierte Dreßen, der im Rennen am Samstag (11.45 Uhr) sein drittes Podium in diesem Olympia-Winter anpeilt.

Auf der legendären Streif in Kitzbühel hatte Dreßen am vergangenen Samstag seinen ersten Erfolg im Eliterennsport und den ersten Sieg eines Deutschen beim wichtigsten Weltcuprennen seit 39 Jahren geholt.

Dreßens Teamkollegen Andreas Sander und Manuel Schmid hatten im Training in Garmisch mehr als drei Sekunden Rückstand auf den Schnellsten, den Südtiroler Christoph Innerhofer. Der junge Allgäuer Fabio Renz war sogar vier Hundertstelsekunden schneller als Sander. Josef Ferstl absolvierte erkrankt nicht den ganzen Kurs, sondern schwang früh ab. Als sechster Fahrer des DSV war Christof Brandner, der jüngere Bruder des derzeit verletzten Klaus Brandner, am Start.

Am Freitag steht in Garmisch-Partenkirchen noch ein Training an.