Streiks bei den Metallern: Die Stimmung brodelt – heute neue Verhandlungen

Zum Start der dritten Tarifverhandlungsrunde für die deutsche Metall- und Elektroindustrie soll die Warnstreikwelle der IG Metall heute ihren Höhepunkt erreichen. Tausende Metaller bundesweit sind aufgerufen, ihre Arbeit vorübergehend niederzulegen, während in Böblingen bei Stuttgart weiter verhandelt wird.

In Oberfranken gab’s gestern Streiks im Bamberger und Forchheimer Raum, heute wird in Pegnitz und Mistelgau gestreikt und die Welle soll sich nach Bayreuth/ Wolfsbach und Marktredwitz fortsetzen. Bei Glenn Dimplex in Kulmbach gibt’s eine Solidaraktion – die Arbeiter dort machen früher Schluss.

Vier Millionen Menschen arbeiten bundesweit in der Metall- und Elektroindustrie – 835.000 in Bayern. Sie wollen sechs Prozent mehr Lohn und das Recht darauf, ihre Wochenarbeitszeit für einen Weile auf 28 Stunden reduzieren zu können. Die Arbeitgeber bieten bisher 2 Prozent und Mehrarbeit.