Sturm „Herwart“: über 200 Einsätze von Polizei und Feuerwehr

Etliche abgedeckte Firmendächer und umgestürzte Bäume sind die Auswirkungen eines Sturmtiefs, das während der Nacht über Oberfranken hinweggefegt ist und auch derzeit noch andauert. Die Zahl der Einsätze von Polizei und Feuerwehr summiert sich auf über 200.

Besonders im Raum Hof wurden mehrere Dächer abgedeckt. In der Carl-Benz-Straße hing ein Blechdach von einem Firmengebäude herunter und drohte auf die Straße zu stürzen. In Leupoldsgrün traf es eine Firma in der Raiffeisenstraße. In Stadtsteinach, Lichtenfels und Rehau waren Hallendächer betroffen. Die Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest, dürfte aber in die hunderttausende gehen. Menschen kamen glücklicherweise bislang nicht zu Schaden.

Darüber hinaus sorgen derzeit noch umgestürzte Baume und abgebrochene Äste für Gefahr und Straßensperren. Feuerwehren und Bauhöfe sind in ganz Oberfranken damit beschäftigt, Schlimmeres zu verhindern und Hindernisse zu beseitigen. Die Verkehrsstörungen beziehen sich hauptsächlich auf Neben- und Ortsverbindungsstraßen. Überörtliche Straßen und Autobahnen blieben größtenteils verschont. Im Bereich der Fränkischen Schweiz kommt es teilweise zu Stromausfällen wegen beschädigter Leitungen.

Die Behebung der Störungen wird vermutlich noch den ganzen Tag in Anspruch nehmen und es muss weiterhin mit gesperrten Straßen gerechnet werden. Zudem soll die Wetterlage bis zum späten Nachmittag andauern.

Die Polizei Oberfranken rät zu umsichtiger und vorsichtiger Fahrweise.