Teilzeit, Leiharbeit, Minijob: Rekordhoch bei „atypischer Beschäftigung“ im Landkreis Kulmbach

Über 11.000 Menschen im Landkreis Kulmbach arbeiten in Teilzeit, Leiharbeit oder in einem Minijob. Damit sind fast 40 Prozent der Erwerbstätigen in einer sogenannten „atypischen Beschäftigung“ tätig, wie die IG BAU unter Berufung auf eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung mitteilt. Sie kritisiert diese Entwicklung als „Schieflage am Arbeitsmarkt im Kreis Kulmbach“. Der Vollzeitjob müsse dringend wieder zum Normalfall werden, fordert die IG BAU Oberfranken. Sie fordert mit Blick auf die Bundestagswahl im Herbst von den Parteien klare Konzepte gegen die Unwucht auf dem Arbeitsmarkt, heißt es in der Mitteilung wörtlich. In den letzten 14 Jahren ist die Quote atypischer Jobs um 10 Prozentpunkte gestiegen, heißt es von der IG BAU.