Unterschriften überreicht: Eltern fordern Epilepsie-Zentrum in Bayreuth am Klinikum

Für sie ist der Aufbau eines Epilepsie-Zentrums am Klinikum in Bayreuth wichtiger denn je geworden: Die Selbsthilfegruppe für Eltern von epilepsiekranken Kindern und jungen Erwachsenen. Zum purple day gestern ,dem internationalen Epilepsy Awardness day, hat die Selbsthilfegruppe mehr als 4.600 Unterschriften für den Aufbau eines solchen Zentrums am Klinikum Bayreuth der Geschäftsführung übergeben. In einer Online-Petition dazu haben die Eltern noch einmal über 2.000 Unterstützer gefunden.

Das Bayreuther Krankenhaus hat dem Vorhaben schon vor Wochen eine Absage erteilt. Die Eltern geben aber nicht auf. Ihre Kinder hätten eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung verdient. Nach der Entlassung der behandelnden Ärztin müssten sie sich darum kümmern überhaupt eine adäquate Versorgung ihrer Kinder durch einen Facharzt zu bekommen.
Und die Eltern machen deutlich, die Zeit drängt, es müsse kurzfristig was geschehen.
Bei Epilepsie geht es oft darum, die Patienten sehr fein auf Medikamente einzustellen. Das bedeutet viele Arztbesuche, oft auch im akuten Fall. Viele Eltern haben mit ihren kranken Kindern ein regelrechtes Arzt-Hopping hinter sich.