Verantwortungsvoll umgehen: Freiherr von Künsberg plädiert für Glyphosat

Der Landkreis Kulmbach verwendet kein Glyphosat mehr, die meisten Gemeinen im Landkreis verzichten, die Stadt Kronach hat gerade beschlossen, den Unkrautvernichter von ihren Flächen zu verbannen. Das Unkrautvernichtungsmittel steht im Verdacht krebserregend zu sein und wird deshalb heiß diskutiert.

Jetzt gibt’s jemanden in der Region, der für den Einsatz für Glyphosat spricht: Hubertus Maximilian Freiherr von Künsberg aus Küps bei Kronach, seines Zeichens Agrartechniker und Fachagrarwirt für erneuerbare Energien. Er wirbt laut inFranken.de für einen gezielten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel. Künsberg verwaltet fast 400 Hektar Fläche als Betriebsleiter der Bittl’schen Gutsverwaltung, außerdem seinen eigenen Forstbetrieb und ist Imker, Jäger, Fischer und auch Reiter.
Er sagt, ideale fruchtbare Böden ohne Erosion müsse man pflegen, dürfe wenig drüber fahren und müsse langfristig und weitsichtig denken und planen – auch mit Einsatzfenstern für das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Die Debatte der letzten Wochen nennt er einseitig. Glyphosat werde ausschließlich von den grünen Pflanzenteilen aufgenommen, auf Bodenorganismen habe es keine Auswirkungen und die Landwirte müssten eine Sachkundenachweis erbringen, wenn sie das Mittel kaufen wollten.