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Ermittlungen zu Unfall bei Faschingsumzug dauern an

Donauwörth (dpa/lby) – Nach dem schweren Brandunglück beim Faschingsumzug im schwäbischen Donauwörth mit acht Verletzen sind die Ermittlungen der Kripo zur Ursache noch nicht abgeschlossen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Augsburg am Montag sagte, ist das Fahrzeug der Faschingsgesellschaft für die weiteren Untersuchungen sichergestellt worden.

Am Sonntag war es auf dem Wagen zu einer Verpuffung gekommen, ein 21-Jähriger wurde mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum München-Bogenhausen geflogen. Lebensgefahr bestehe bei dem Mann nicht, sagte der Polizeisprecher. Sieben weitere Teilnehmer des Faschingsumzugs erlitten leichtere Verletzungen.

Der 21-Jährige hatte nach den bisherigen Ermittlungen versucht, bei einem laufenden Stromaggregat auf dem Wagen Benzin nachzufüllen. Aufgrund der Verpuffung brannte der Motivwagen völlig aus.