Versuchte schwere Brandstiftung in Kulmbacher Wohnhaus: Angeklagter vor Gericht

Vor dem Landgericht Bayreuth ist der Prozess wegen versuchter schwerer Brandstiftung in einem Kulmbacher Wohnhaus fortgesetzt worden. Am Montag ging es vor allem um die Aussagen der Polizeibeamten und Sachverständigen. Durch ein Gutachten eines Psychiaters wurde offengelegt, dass der Angeklagte leicht geistig behindert ist und eine Alkoholsucht hat. Das soll in Sachen Schuldfähigkeit berücksichtigt werden.
Der 21- Jährige soll im Februar in einem Mehrfamilienhaus in Kulmbach einen Kinderwagen angezündet haben. Dabei soll es sich nicht um seine erste Straftat gehandelt haben. Ihm werden außerdem Diebstahl, Körperverletzung und Sachbeschädigung vorgeworfen. Wie es in diesem Fall weitergeht, entscheidet das Gericht bei zwei weiteren Terminen.