Viel beachtetes Verfahren: „Vanessa“-Prozess findet großes Interesse bei Medien und Öffentlichkeit

Das Interesse am Prozess um den Tod der achtjährigen Vanessa vor drei Jahren im Freibad von Himmelkron ist riesig. Am Kulmbacher Amtsgericht wird der Fall ab heute neu aufgerollt und die Frage der Schuld oder Unschuld eines Bademeisters und einer Betreuerin juristisch aufgearbeitet. Angeklagt sind die beiden der fahrlässigen Tötung

Am Amtsgericht gibt es Anfragen von Medien, Fernseh- und Radiosender aus ganz Deutschland. Denn: das Kulmbacher Urteil könnte richtungweisend für Betreuer von Kindergruppen, Lehrer und Betreuer in Schwimmbädern sein. Kernfrage ist, ob der Bademeister und die Betreuerin Fehler gemacht haben oder – so wie es die Anwälte im Vorhinein einschätzen – keine Chance hatten, den Tod des Mädchens zu verhindern.

Vanessa war vor drei Jahren mit ihrem Sportverein ins Schwimmbad gegangen und hatte plötzlich leblos im Wasser getrieben. Die Mutter des Mädchens hat durch mehrere Instanzen auf die juristische Aufarbeitung des Todes ihrer Tochter bestanden.

(Bildquelle: Amtsgericht Kulmbach)