Ofeliya soll wieder nach Kulmbach: Aktionsbündnis setzt sich für abgeschobenes Mädchen aus Kulmbach ein

In Kulmbach und Bayreuth hat sich ein Aktionsbündnis gegründet, das sich für die 13-jährige abgeschobene Ofeliya und ihre Mutter einsetzt. Die beiden waren vor zwei Wochen in ihrer Kulmbacher Wohnung abgeholt und in einen Flieger nach Aserbaidschan gesetzt worden, seither gibt es einige Initiativen vor allem für die gut integrierte Kulmbacher Schülerin Ofeliya.

Das Mädchen lebt jetzt mit seiner Mutter und den Großeltern in einer 30 Quadratmeterhütte in einem Dorf von der kleinen Rente des Großvaters, mit nur zeitweise Strom und einem schlecht funktionierenden Ofen. Zur Schule gehen kann Ofelyia dort nicht, die Kosten sind zu hoch. In Kulmbach hat sie das Gymnasium besucht und ist für ihr Musiktalent schon vor zwei Jahren mit dem angesehenen Ruckdeschel-Preis ausgezeichnet worden.

In dem Aktionsbündnis sind ehemalige Kulmbacher Lehrer des Mädchens organisiert, Mitglieder des Zamir-Sternchen-Chors aus Bayreuth und einige weitere Unterstützer. Das Aktionsbündnis hat über den Bayerischen Flüchtlingsrat Kontakt zu einem Anwalt aufgenommen, der sich auf Flüchtlings- und Abschiebefragen spezialisiert hat.
In absehbarer Zeit soll ein Benefizkonzert stattfinden und der Erlös aus dem Weihnachtsbasar am CVG soll dem 13-jährigen Mädchen zugute kommen.

Das Aktionsbündnis  hat eine Facebook-Seite. Den Link finden Sie hier