Wegen Entwicklungen in der Türkei: Oberfränkische Unternehmen sind verunsichert

Oberfränkische Unternehmen sind verunsichert wegen der politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei. Das teilt die IHK für Oberfranken mit. Etwa 100 Unternehmen gibt es laut der IHK in Oberfranken, die regelmäßige Handelsbeziehungen mit der Türkei pflegen. Sie halten sich zum Beispiel bei Exporten immer weiter zurück. „Es fehlt derzeit einfach ein positives Umfeld für vertrauensvolle Handelsbeziehungen oder gar Neuinvestitionen,“ sagt Hans Kolb, der IHK-Bereichsleiter International. Auf bayernweiter Ebene sind die Exporte in die Türkei im Vergleich zum letzten Jahr um gut ein Fünftel eingebrochen, heißt es. Kolb rät dazu, Besprechungen mit türkischen Geschäftspartnern vorerst in Deutschland abzuhalten. Er meint aber auch, man solle bestehende gute Beziehungen in die Türkei unbedingt weiter zu pflegen.