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Bombe in Schwandorf schneller entschärft als erwartet

Schwandorf (dpa/lby) – Früher als erwartet haben Experten die im oberpfälzischen Schwandorf gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Etwa 900 Anwohner sowie Personal und Patienten einer Klinik konnten nach Angaben eines Stadtsprechers am Samstagmittag zurück in das Sperrgebiet. Ursprünglich hatten die Verantwortlichen erst gegen 14 Uhr mit dem Ende der Entschärfung gerechnet, die Behörden meldeten aber bereits gegen 12.30 Uhr Entwarnung. Den Angaben des Stadtsprechers zufolge war die vorangehende Evakuierung reibungslos abgelaufen, außerdem habe das Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte gut funktioniert. Die Bombe wurde abtransportiert.

Bauarbeiter hatten sie am vorvergangenen Freitag auf dem Gelände eines Krankenhauses gefunden. Explosionsgefahr bestand Polizeiangaben zufolge aber nicht.

Vor der Entschärfung mussten am Samstagmorgen ab 8 Uhr im Umkreis von 300 Metern zahlreiche Wohnhäuser geräumt werden. Die etwa 900 betroffenen Anwohner kamen unter anderem in der Oberpfalzhalle unter. 14 Patienten der nahegelegenen Klinik wurden in den Tagen vor der Entschärfung in andere Krankenhäuser verlegt. Auch eine Bahnstrecke wurde kurzzeitig gesperrt.