Wende im Spielothekenprozess: Angeklagter gesteht und bekommt Bewährungsstrafe

Wende im Kulmbacher Spielothekenprozess. Wie der Nordbayerische Kurier meldet, hat der Angeklagte gestanden und kommt mit einer Bewährungsstrafe davon. Das Geständnis kam reichlich spät, hatte der Angeklagte doch in den bisherigen fünf Verhandlungen immer wieder beteuert, die Täter nicht zu kennen. Dem 46-Jährigen, der als Aufsicht in der Spielothek tätig war, sind schließlich die Aufnahmen einer Überwachungskamera zum Verhängnis geworden. Darauf ist zu sehen, wie er in der fraglichen Nacht die Automaten immer sofort wieder auffüllt, nachdem sie leergeräumt waren. Sicherlich ist das seine Aufgabe als Aufsicht. Auffällig war aber, dass er dabei immer Schulter an Schulter mit den Dieben stand. Letztlich blieb dem Angeklagten nichts mehr übrig, als zu gestehen. Wegen Beihilfe zu Diebstahl und Sachbeschädigung wurde der 46-Jährige jetzt zu 8 Monaten auf Bewährung verurteilt. Zusätzlich muss er 2000 Euro an eine Hilfsorganisation zahlen. Von den Haupttätern fehlt weiter jede Spur.