Wer zahlt den Schaden?: Lichtenfelser Firma vonm BASF-Fehler betroffen

Gut einen Monat nach dem rund einwöchigen Produktionsstopp beim Schaumstoffhersteller Veenendaal in Lichtenfels steht noch nicht fest, wer für den Ausfall zahlen muss. Das hat eine Unternehmenssprecherin dem Fränkischen Tag bestätigt.
Die Bänder mussten stillstehen, weil der Chemie-Riese BASF einen Grundstoff zur Herstellung für Schaumstoff geliefert hatte, der einen viel zu hohen Wert an krebserregendem Dichlorbenzol aufgewiesen hatte. Man sei immer noch dabei, zu ermitteln, wie hoch der angerichtete Schaden sei, Anwälte seien eingeschaltet, so die Unternehmenssprecherin weiter.