Wirtschaftsstandort Kulmbach im Aufschwung: Starker Beschäftigtenzuwachs seit 2005

Der Wirtschaftsstandort Kulmbach bleibt im Aufwind. Das geht aus neuen Zahlen der Industrie- und Handelskammer hervor.
Nach den Worten des Vorsitzenden des Kulmbacher Handelsgremiums, Michael Möschel, hat nicht einmal die Finanzkrise vor zehn Jahren die positive Entwicklung in Kulmbach stören können. Und er erwartet weitere Steigerungen, immerhin entsteht in Kulmbach ein Hochschulcampus und der Lebensmittelstandort entwickelt sich weiter.

Inzwischen wird der Fachkräftemangel allerdings auch in Kulmbach sichtbar. 19.000 Fachkräfte fehlen oberfrankenweit. Nach Möschels Worten suchen Kulmbacher Unternehmer vor allem Mitarbeiter im gewerblich-technischen Bereich, aber auch in der Gastronomie, bei den Berufskraftfahrern und im Einzelhandel. Berufsrückkehrer und ältere Arbeitnehmer werden immer wichtiger. Die Unternehmen locken gerne aus anderen Regionen, unser stärkstes Pfund: die hervorragende Lebensqualität.

Größter Arbeitgeber im Kulmbacher Raum ist der Einzelhandel, mit über 2.100 Beschäftigten, dann kommt gleich das Gesundheitswesen mit fast 2.000 Mitarbeitern und die Nahrungs- und Futtermittelhersteller. Den größten Zuwachs an Arbeitsplätzen gabs bei den Einzelhändlern, im Gesundheitswesen, aber auch bei den Kfz-Zulieferern.