Wucher beim Schlüsseldienst: Verbraucherzentrale gibt Tipps

Es ist schneller passiert, als gedacht – die Tür fällt ins Schloss und der Schlüssel liegt noch drin. Einzige Option: Der Schlüsseldienst. In Oberfranken häufen sich die Fälle, in denen Kunden abgezockt werden. Die Polizei ermittelt inzwischen gegen Online-Schlüsseldienste wegen Wucher.

Jetzt gibt Verbraucherzentrale Hof, eine von 16 Verbraucherzentralen in Bayern, Tipps, wie man sich vor der Kostenfalle schützen kann.

Zum Beispiel durch einen Kostenvoranschlag und schon dadurch, dass man abklärt, wo der Schlüsseldienst herkommt – grundsätzlich gilt, alles über 200 Euro für ein Mal Tür aufmachen ist zu viel.
Und falls der gerufene Handwerker Druck macht, etwa, indem er droht, die Tür wieder zu schließen: Rufen Sie die Polizei, denn Nötigung ist strafbar!
Auch bei einer zu hohen Rechnung sollten Sie nicht zögern, zur Polizei zu gehen. Zahlen müssen Sie die übrigens auch nicht. Sobald das Geld überwiesen ist, erschwert sich das Vorgehen gegen die möglichen Betrüger.