Zukunftstechnik aus Lichtenfels: die Robert Hofmann GmbH baut neue Hallen

20 Millionen Euro will die Robert Hofmann GmbH in Lichtenfels investieren. Von dem Geld sollen zwei 3D-Druckhallen, ein Energiezentrum mit Blockheizkraftwerk und ein neues Pförtnerhaus gebaut werden.
Mit dem offiziellen ersten Spatenstich gestern haben die Arbeiten begonnen. Insgesamt fünf Millionen Euro sollen allein in neue Maschinen fließen. Schon im April nächsten Jahres soll alles fertig sein.

Die Robert Hofmann GmbH hat 2015 den deutschen Zukunftspreis erhalten für ihr Verfahren, Bauteile aus Metall dreidimensional zu drucken – zum Beispiel einen Zylinderblock für VW aus Aluminium. Schnell und präzise soll das Verfahren sein und sehr begehrt. Die Lichtenfelser Firma arbeitet für die Automobil- und Luftfahrtindustrie und auch im Bereich Medizin- und Haushaltstechnik. Derzeit beschäftigt die Firma 280 Mitarbeiter und hat angekündigt, die Zahl aufzustocken.