Zwei Wochen nach dem Jahrhundertregen: In Kulmbach wird aufgeräumt

Knapp zwei Wochen nach den extremen Regenfällen in Kulmbach sind die Folgeschäden bei den Betroffenen noch deutlich spürbar. So wird es beispielsweise im Achat Hotel in der Luitpoldstraße frühestens im Juli eine Teilwiedereröffnung geben. Silke Götz, die Leiterin des Hotels, spricht von rund 3000 Übernachtungen, die auf andere Hotels im Kulmbacher Land umquartiert werden müssen. Gegen solche Betriebsausfälle sei sie aber auch versichert, erzählt sie im Gespräch mit Radio Plassenburg.

Gut versichert ist auch Hans Weiß vom gleichnamigen Autohaus in der Bayreuther Straße. Zum Glück, sagt er – er berichtet von Schäden im höheren sechsstelligen Bereich. Kommende Woche will der Mazdahändler den Werkstatt- und Verkaufsbetrieb wieder aufnehmen. Bis alles wieder zur Normalität zurückgekehrt ist, wird es aber nach Schätzung von Hans Weiß mindestens noch zwei Monate dauern.

Am 3. Juni waren in Kulmbach binnen weniger Stunden zwischen 80 und 100 Liter Regen pro Quadratmeter heruntergekommen. Stadtwerkechef Stephan Pröschold sprach von einem „Jahrhundertregenereignis“