Zwischenbilanz: Gesundheitsministerin sieht Erfolge beim Landarzt-Programm

Das Landarzt-Programm in Bayern  wird über 460 neue Ärzte aufs flache Land bringen und damit auch nach Oberfranken. Diese Zwischenbilanz zieht Gesundheitsministerin Melanie Huml nach fünf Jahren, die das Programm inzwischen läuft.

351 Ärzte haben sich ihren Worten zufolge neu niedergelassen, 117 Medizinstudenten bekommen Stipendien, weil sie sich verpflichtet haben, später im ländlichen Raum zu praktizieren.

Mit  dem Förderprogramm unterstützt das bayerische Gesundheitsministerium unter anderem die Niederlassung von Haus- und Fachärzten mit bis zu 60.000 Euro. Psychotherapeuten können eine Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Mediziner in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern niederlassen. Bei Kinder- und Jugendpsychiatern liegt die Grenze bei 40.000 Einwohnern.