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1.FC Nürnberg: Köllner warnt vor Braunschweig

Nürnberg (dpa/lby) – In Franken herrscht wieder Aufstiegs-Euphorie. Mehr als 40 000 Zuschauer erwartet der 1. FC Nürnberg zum Heimspiel am Montagabend (20.30 Uhr) gegen Eintracht Braunschweig, in dem der achte Aufstieg in die Fußball-Bundesliga womöglich schon vorzeitig perfekt gemacht werden könnte. Denn wenn der Tabellendritte Holstein Kiel, der fünf Punkte hinter dem «Club» liegt, am Sonntag sein Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt nicht gewinnen sollte, könnten die Franken mit einem Sieg am 32. Zweitliga-Spieltag alles klarmachen.

«Uns erwartet ein schweres Spiel», mahnte Trainer Michael Köllner jedoch am Freitag – und das unabhängig vom Aufgang des Kielers Spiel am Tag zuvor. «Nach dem tollen Sieg in Kiel erwartet jeder, dass wir Braunschweig mit links schlagen», begründete Köllner. Das sei aber nicht der Fall, sondern Braunschweig eine gute Mannschaft.

Abfangen lassen wollen sich die Nürnberger im Endspurt nicht mehr. Der 48-jährige Köllner hat offensiv die Zweitliga-Meisterschaft als zusätzliches Ziel ausgerufen. Er will als Tabellenerster aufsteigen.

Gegen Braunschweig sieht die Personalsituation des Tabellenzweiten wieder besser aus als in Kiel. Fabian Bredlow kann wohl ins Tor zurückkehren. Wegen einer Blessur am Finger war der Stammkeeper in Kiel von Thorsten Kirschbaum vertreten worden – und das gut.

«Es sollte kein Problem sein», sagte Köllner zum Einsatz seiner Nummer 1. Außenverteidiger Tim Leibold kann nach einer Gelb-Sperre wieder links hinten spielen. Und auch Innenverteidiger Ewerton befindet sich zumindest wieder im Lauftraining.

Nicht mehr spielen kann in dieser Saison Patrick Erras. Der Mittelfeldspieler hatte in Kiel einen Innenbandriss im rechten Knie erlitten. Ondrej Petrak ist die erste Option als Ersatz für Erras.