„13 Führerscheine – Jüdische Schicksale“: P-Seminar des Meranier-Gymnasiums erhält Auszeichnung

„13 Führerscheine – Jüdische Schicksale“ – das war ein sehr erfolgreiches P-Seminar des Meranier-Gymnasiums in Lichtenfels im vergangenen Jahr. Das ist jetzt Vorrundensieger beim P-Seminar-Preis 2017/19 geworden und wird jetzt sogar vom Kultusministerium ausgezeichnet.

Die Schüler des Lichtenfelser Gymnasiums hatten sich in ihrem Projekt mit den Schicksalen von jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern des damaligen Bezirksamtes Lichtenfels beschäftigt, deren Führerscheine ihnen 1938 abgenommen worden waren. Sie konzipierten daraus eine eindrucksvolle Ausstellung, die diese 13 Leben und ihre zum Teil tragischen Wege dokumentiert.

Der P-Seminar-Preis wird jährlich gemeinsam vom Bayerischen Kultusministerium und unter anderem der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft herausgegeben.

Weitere Sieger auf oberfränkischer Ebene sind das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium in Bamberg und das Gymnasium Christian-Ernestinum in Bayreuth.

Die ausgezeichneten Teams erhalten je ein Preisgeld von 200 Euro.