„2 statt 4 – Eine Verkehrslösung für alle Ebensfelder Gemeindebürger“: Bürgerbegehren in Ebensfeld offiziell eingereicht:

Die Initiatoren gegen die geplante Kellbachgrundtrasse bei Ebensfeld im Landkreis Lichtenfels haben gestern offiziell ihr Bürgerbegehren eingereicht. Rund 850 Unterschriften haben sie gesammelt und an den Ebensfelder Bürgermeister Storath übergeben.

Nun soll der Marktgemeinderat am 27. Juli über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheiden. Wann die Ebensfelder dann im Rahmen des Bürgerentscheids abstimmen können, steht noch nicht fest. Die Gegner lehnen die schon planfestgestellte Straße ab. Aus ihrer Sicht wäre die Umfahrung keine effektive Entlastung für den Ort. Stattdessen fordern sie eine Alternative.

Auch die Freie Wähler-Fraktion im Marktgemeinderat stehe nach Medienberichten hinter dem Bürgerbegehren. In einem offenen Brief an Verkehrsministerin Schreyer bitten die Freien Wähler um Unterstützung, da für das Projekt das Staatliche Bauamt und nicht Ebensfeld zuständig ist. Der Fortschritt des Bauvorhabens liege nur indirekt im Einflussbereich der Gemeinde, heißt es von den Freien Wählern.