Blick auf das schmale das E.T.A.-Hoffmann-Haus (r) in Bamberg., © Nicolas Armer/dpa

200. Todesjahr: E.T.A.-Hoffmann-Haus öffnet wieder

Das E.T.A.-Hoffmann-Haus in Bamberg beendet am Wochenende seine Winterpause und startet in das Programm im 200. Todesjahr des berühmten Romantikers. Mit der Öffnung am Sonntag beginnt auch die Sonderausstellung «Phantaskop: Hoffmann inspiriert!», in der sich acht Künstlerinnen und Künstler in Wort, Bild, Video, Skulptur und Augmented Reality mit dessen Erbe auseinandersetzen.

Der heute vor allem als Schriftsteller bekannte Ernst Theodor Amadeus Hoffmann zog 1808 im Alter von 32 Jahren nach Bamberg und verbrachte dort fünf prägende Jahre. Die meiste Zeit davon lebte er mit seiner Frau Mischa in den beiden oberen Geschossen im heutigen E.T.A.Hoffmann-Haus.

Dort erinnert ein Museum an das Wirken des Künstlers nicht nur in der oberfränkischen Stadt. Er begann dort etwa mit der Komposition der Oper «Undine», wenige Zeit nach seinem Weggang aus Bamberg 1813 erschienen etwa «Der goldne Topf» und «Die Elixiere des Teufels». Hoffmann starb 1822 in Berlin.

Ein Höhepunkt im Gedenkjahr 200 Jahre danach ist laut der Stadt Bamberg die E.T.A.-Hoffmann-Nacht am 1. Oktober mit Konzerten, Lesungen oder einem «hoffmanesken» Poetry Slam. Das Haus ist in den Wintermonaten zwischen 1. November und 1. Mai geschlossen – die Corona-Pandemie erwischte das Museum daher weniger stark als so manch andere Kultureinrichtung. Lediglich 2020 habe man verspätet öffnen können, ansonsten sei das Haus weitgehend geöffnet gewesen, sagte ein Sprecher der Stadt.