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2440 Corona-Neuinfektionen in Bayern: Inzidenz bei 171

München (dpa/lby) – Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Sonntag 2440 Corona-Neuinfektionen für Bayern gemeldet. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, lag damit landesweit bei 171. Das Unterschreiten der Marke von 200 führe aber nicht zu Änderungen der derzeit geltenden Infektionsschutz-Regelungen wie etwa der nächtlichen strikten Ausgangsbeschränkungen, erläuterte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums.

Das RKI wies zudem darauf hin, bei der Interpretation der Zahlen sei zu beachten, dass über die Feiertage meist weniger Personen einen Arzt aufsuchten. Dadurch würden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führe dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet würden. Zum anderen könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter Daten übermittelten. Am 25. Dezember war erstmals seit Beginn des strengen Lockdowns am 16. Dezember die Inzidenz knapp unter den 200er-Wert auf 196 gerutscht.

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut RKI nachweislich 311 091 Menschen in Bayern mit dem Virus infiziert, 6213 sind daran gestorben und rund 236 100 gelten als genesen. Das Landesamt für Gesundheit meldete am ersten Weihnachtsfeiertag 35 neue Todesfälle im Vergleich zum Vortag. Neuere Daten lagen auf der Internetseite des Amts am Sonntag noch nicht vor.

Die aktuelle Infektionsschutzverordnung gilt bis zum 10. Januar. Sie sieht erleichternde Abweichungen nur vor, wenn in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die Inzidenz sieben Tage lang den Wert von 50 nicht überschritten hat und eine abnehmende Tendenz zeigt.