260.000 Euro für den Kulmbacher Bahnhof: Jetzt soll aufgehübscht werden, fordert die Stadt

Der Kulmbacher Bahnhof ist für die Stadt und viele Bahnkunden ein Dauer-Ärgernis. Ringsum werden Bahnhöfe ausgebaut und aufgehübscht, nur am Kulmbacher Bahnhof tut sich nichts, obwohl die Stadt und vor allem Ex-Oberbürgermeister Henry Schramm der Bahn fast schon auf den Füßen stehen, mit ihren Forderungen nach einer Aufwertung.

Jetzt ist der Kulmbacher Bahnhof also in das Sofortprogramm „Attraktive Bahnhöfe“ des Bundesverkehrsministeriums aufgenommen worden. Oberbürgermeister Lehmann hat an den Bevollmächtigten der Bahn für Bayern geschrieben und ihm eine lange Liste zukommen lassen, mit Reparaturen und Sanierungen, die man mit dem Geld am Bahnhof durchführen könnte, z. B. abgebrochene Fließen ersetzen, aufgeplatzten Betonboden reparieren oder die dreckige und desolate Unterführung reinigen und ausbessern.

Auf der anderen Seite macht Lehmann aber auch klar, dass die 260.000 Euro zwar ganz nett sind um den ersten Eindruck am Kulmbacher Bahnhof zu verbessern, dass das große Ziel aber seit 20 Jahren die Barrierefreiheit sei, auf der man nach wie vor beharre, besonders wo Kulmbach Universitätsstandort wird und sich bundes- und europaweit als Lebensmittelstandort einen Namen gemacht hat.