350 Zuhörer, 1.000 Demonstranten: AfD-Veranstaltung mit Björn Höcke verläuft friedlich

350 Besucher waren in der Kulmbacher Stadthalle, rund drei mal so viele auf der anderen Seite der Sutte, am EKU-Platz. Der Besuch von Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke im Kulmbacher Kommunalwahlkampf am Freitagabend ist dabei weitgehend friedlich verlaufen. Das hat die Polizei auf unsere Nachfrage am Abend mitgeteilt. Lediglich einige wenige Platzverweise habe es gegeben. Außerdem seien die Personalien von einigen Demonstranten festgestellt worden. Bereits ab 17 Uhr wurde auf dem EKU-Platz ein friedliches Fest mit Live-Musik unterschiedlichen Lesungen und einer Videoprojektion gefeiert. Währenddessen ließ der AfD-Spitzenmann seine Zuhörer warten. Für 19 Uhr war er angekündigt, erst gegen 21 Uhr traf er in der Stadthalle ein. In seiner Rede forderte Höcke unter anderem eine Verabschiedungskultur für Einwanderer und betonte, wie wichtig es für seine Partei sei, in der Kommunalpolitik anzukommen. Wenn sie dort erst einmal verwurzelt sei, sei sie nicht mehr wegzubekommen, so Höcke.