4-Tage Woche: Goldkronacher Betrieb testet das Konzept

Seit Radio Plassenburg im Februar von der Näherei Bella in Goldkronach und der Vier-Tage-Woche für die Arbeiterinnen dort berichtet hat, sorgt das Thema für Furore in ganz Oberfranken. Klar, vier Tage arbeiten und drei Tage frei bei gleicher Leistung und gleicher Bezahlung, das ist attraktiv, nicht nur für die Mitarbeiter, auch für den Chef.

In diesem Fall Chefin: Lisa Blechschmidt, die vor allem einen größeren Erholungseffekt bei ihren Näherinnen sieht, obwohl sie jeden Tag eine Stunde früher anfangen, und die inzwischen sogar neue Mitarbeiter eingestellt hat. Die Ersparnis bei den Energiekosten, wenn ihre 200  Näh- und Bügelmaschinen einen Tag ausgeschaltet bleiben, will sie allen im Betrieb zugute kommen lassen.

Anfang des Jahres hatte die Bella-Chefin nach zwei Jahren Vorlauf die vier-Tage-Woche in ihrer Näherei eingeführt, jetzt sind alle gespannt, wie es auf lange Sicht läuft. Bisher, so die Zwischenbilanz, alles topp.

Die modern genannte Work-Life-Balance von vier Tagen Arbeit und drei Tagen frei  jedenfalls kommt in der ganzen Region gut an.