Rottweiler-Prozess Kulmbach: Anwalt legt Berufung ein

 

Der Prozess um die Hundeattacke in Kulmbach/Ziegelhütten wird neu aufgerollt. Der Anwalt des zu einer Geldstrafe verurteilten Hundebesitzers hat am Landgericht Bayreuth Berufung gegen das Urteil des Kulmbacher Amtsgerichts eingelegt. Das hat ein Gerichtssprecher Dr. Grawe unserem Sender bestätigt.

Der 57-jährige Hundehalter war am Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 3.200 Euro verurteilt worden. Er will den Zwischenfall als Unfall eingestuft haben, der keine strafrechtlichen Folgen haben dürfe.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 58-Jährigen vorgeworfen, nicht sorgsam genug mit seinen beiden Rottweilern umgegangen und vor allem Auflagen, die sicherstellen sollten, dass die Hunde nicht alleine aus dem Grundstück kommen, nicht erfüllt zu haben.

Im Sommer 2017 hatten die beiden Rottweiler auf der Straße einen neunjährigen Jungen angegriffen und schwer verletzt.