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7-Tage-Inzidenzwert über 50: Das hat auch Auswirkungen auf die Schulen im Landkreis Kulmbach

Dass der Landkreis Kulmbach den kritischen 7-Tage-Inzidenzwert von 50 überschritten hat, hat auch Auswirkungen auf die Schulen im Kulmbacher Land. Seit heute (Di) ist die höchste Stufe des Drei-Stufen-Plans erreicht. Bedeutet: ab sofort müssen auch Grundschüler während des Unterrichts eine Maske tragen – vorerst gilt das eine Woche lang. Klassenteilungen und der wöchentliche Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht, wie es Stufe Drei außerdem vorsieht, seien für die Schulen im Landkreis Kulmbach allerdings noch nicht geplant. Laut Michael Hack, dem Leiter des Schulamtes Kulmbach, verzichte man -in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt- zunächst auf die Wiedereinführung des Mindestabstands im Klassenzimmer und könne damit die Klassen komplett lassen. Begründet wird das damit, dass die Schulen nicht die „Ausbruchsherde“ des aktuellen Infektionsgeschehens seien. Neu ist allerdings: Sollte ein Schüler Erkältungssymptome haben, muss er künftig einen negativen Coronatest oder ein ärztliches Attest vorlegen, um wieder am Unterricht teilnehmen zu können. Der Sportunterricht an den Schulen könne fortgeführt werden, sofern dieser mit Maske zumutbar sei, so Hack weiter. Bei den Musikstunden gilt ab sofort ein Mindestabstand von 2,5 Metern. Auch im Bereich der Kinderbetreuung wurde mit dem heutigen Tag Stufe 3 erreicht. Bereits seit der vorherigen Stufe muss das Personal in den Einrichtungen im Landkreis Kulmbach einen Mund-/Nasenschutz tragen und die Kinder sollen in festen Gruppen bleiben. Weitere Einschränkungen gibt es hier bisher noch nicht.