Unfall an der Kieswäsch: Was tun im Ernstfall?

Wie genau der Unfall an der Kieswäsch in Kulmbach am Wochenende passieren konnte, ist immer noch unklar. Genauso, wie die Frage, wer den Wagen gefahren hat und wo sich derjenige aufhält. Für diejenigen, die Autos im Wasser suchen und bergen, ist die Ungewissheit, ob noch jemand im Wagen war, das Schlimmste, sagt  Jochen Fischer, er war als Einsatzleiter der Wasserwacht vor Ort.

Das kann auch für die geschulten Helfer eine Herausforderung sein. Sich auf den Ernstfall vorzubereiten ist außerdem komplizierter, als es klingt, so Fischer. Zur Übung müsste ein Auto im Wasser versenkt und dann geborgen werden – ein zu großer Aufwand für die freiwillige Feuerwehr.  Umso wichtiger ist die Erfahrung der Einsatzkräfte. Die Teams müssten gut zusammenarbeiten.

Am Sachstand in dem Fall an der Kieswäsch hat sich nichts geändert. Das Auto ist geborgen, die Nummernschilder hat man an einem Baum in der Nähe gefunden und die Ermittler gehen nicht davon aus, dass noch jemand im Wagen saß, als es im Wasser versunken ist. Ermittelt wird in alle Richtungen, die Halterin, so hat es uns ein Polizeisprecher bestätigt, hatte den Wagen gestohlen gemeldet. Es gab eine großangelegt Suchaktion nach dem Fahrer unter anderem mit Drohnen, Wasserwacht  und DLRG.