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Achtzehn Personen auf engem Raum: Afghanische Familien auf Wohnungssuche in Kulmbach

Vier afghanische Familien von evakuierten Ortskräften wurden Kulmbach zugewiesen, finden hier jedoch keine ordentliche Wohnung. Damit hat sich Magdalena Pröbstl, die Sprecherin des Kreisverbandes der Kulmbacher Grünen, an Radio Plassenburg gewandt. Laut Pröbstl müssten die Familien momentan zu achtzehnt mit einem Bad und einer Küche auskommen. Im Gespräch sagt sie:

DDeswegen sucht man jetzt dringend vier Wohnungen in Kulmbach Stadt und Land. Die sollten am besten eine Anbindung zu Bus oder Bahn haben. Je nach Familie sollten die Wohnungen zwischen 75 und 115 Quadratmeter groß sein und 2,5 bis vier Zimmer haben. Über die Miete müsse sich niemand Gedanken machen, weil das Jobcenter die erstmal übernimmt.

Bei der bisherigen Suche gab es dennoch bisher wenig Erfolg. Zum einen wegen des leergefegten Wohnungsmarktes aber wohl auch, so Pröbstl wörtlich, „anscheinend niemand  diese Ausländer, Flüchtlinge, Fremden in seiner Wohnung will.“ Nur auf zwei Anzeigen habe sie eine Antwort bekommen und auch privat höre sie von einigen, dass sie keine Afghanen in ihrer Wohnung haben möchten.

Wer helfen möchte, kann sich bei Magdalena Pröbstl melden.

 

E-Mail: magdalena.proebstl@gruene-kulmbach.de

 

(Foto: Symbolbild)